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Briséfächer
(«à la cathédrale»)
Stäbe: 19+2;
Horn, gesägt; Gouachemalerei; Originalschachtel erhalten Die hauchdünnen Hornstäbe werden gleichmäßig von symmetrischen Mustern und Rosetten in feinster Durchbrucharbeit verziert, die zusätzlich mit Goldfarbe unterstrichen wurden. An der Oberseite laufen die Stäbe jeweils in ein spitzes, an die Türme gotischer Kathedralen erinnerndes Dreieck aus, wodurch die Bezeichnung dieser Fächer zustande kommt. Das große Bildfeld zeigt eine ländliche Bauernhof-Idylle in der Abenddämmerung. Hinter dem Haus hält ein auf einem Felsen sitzender Mann seine Angel in den Teich; eine Magd wäscht ihre Schürze im Wasser aus. Ein älterer Mann kehrt mit einem Korb nach Hause zurück. Die originale, mit Goldrand versehene Schachtel lässt sich mithilfe zweier Haken verschließen.
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