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Briséfächer
(Schmuckbriséfächer)
Stäbe: 17+2;
Elfenbein, gesägt, geschnitzt; Messingmontierung
mit Türkisen, Flussperlen und Almandinen; Emaillemedaillon;
rotes Glas, vergoldet Wertvoller Elfenbein-Briséfächer aus der Gattung der sog. Wiener Schmuckfächer, die im ausgehenden 19. Jahrhundert in der K. u. K. Monarchie sehr beliebt waren. Alle hauchdünn geschnittenen, abgerundeten Stäbe sind oben in Form einer siebenzackigen Freiherrenkrone zugesägt. Die Krone auf dem Deckstab ist reliefartig geschnitzt. Auf dem vorderen Deckstab wurde eine verzierte Montierung aus Messing (?) angebracht, die mit winzigen eingefassten Türkisen, Flussperlen und tropfenförmigen Almandinen besetzt ist. Außerdem sind zwei Medaillons eingelassen. Das große zeigt eine in Emaillemalerei ausgeführte Göttin mit einer Putte (vielleicht Venus und Amor?); das kleinere besteht aus rotem Glas und ist mit eingravierten vergoldeten Blüten verziert. Ein Stück des Glases ist herausgebrochen. Auch der hintere Deckstab wurde mit einem floralen Dekor versehen, das über und über mit den gleichen Steinen besetzt ist.
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