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Handventilator
Kunststoffgehäuse
(Celluloid); Antriebsmechanik aus Stahl; Portraits unter transparenter
Kunststoffplatte; Originalschachtel erhalten In einem runden Gehäuse aus Celluloid ist der Reibantrieb untergebracht, der die drei zusammenlegbaren Flügel auf Druck zum Ventilieren bringt. Die flache Seite des Gehäuses wurde mit einem unter einer dünnen Kunststoffscheibe liegenden Doppelportrait versehen, das von verschnörkelten Ornamenten eingerahmt wird. Daneben sind die Initialen «M» und «L» zu lesen, die für Prinzessin Mary von England (1897-1965; Tochter von King George V. und Queen Mary) und Sir Henry Lascelles (1882-1947) stehen. Sie heirateten am 28. Februar 1922; zur Erinnerung an dieses Ereignis wurde das Stück auf eine solch ungewöhnliche Weise gestaltet. Dieser frühe Handventilator mit dem Namen «La Brise» wurde von dem Belgier Simon Dick erfunden, der ihn bereits 1913 zuerst in seinem Heimatland, dann auch in Frankreich und England zum Patent anmeldete. Auf der Innenseite der rot bezogenen Schachtel ist zu lesen: «The latest novelty. The Automatic Pocket Fan. For Dances, Theaters, Hot Climates etc., etc.»; außerdem «British Make» (britisches Erzeugnis). Auch der Deckelboden weist den Aufdruck «Made in England» auf.
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