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Briséfächer
Stäbe: 14+2;
Celluloid, bemalt; Besatz aus Fasan- und gefärbten Perlhuhnfedern;
Sperlingskopf mit Glasaugen Ungewöhnliche Kombination von kleinem Celluloidfächer und bunten Vogelfedern. Der Fächer zeigt eine ägyptische Szenerie mit einem kleinen, von Palmen und Pyramiden umgebenen Dorf in einer Oase; im Vordergrund ist ein Dromedar zu sehen, dass an einer Wasserstelle seinen Durst stillt. An der Oberseite des Fächers findet sich eine breite Bordüre aus zwei Reihen rot gefärbter Perlhuhnfedern, dazwischen eine schmale Reihe aus Fasanenfedern. Auf den Deckstab wurde zusätzlich der ausgestopfte, mit Glasaugen versehene Kopf eines Sperlings appliziert, sodass der geschlossene Fächer wirkt, als würde der Vogel darauf sitzen. Der gewählte Dekor nimmt Bezug auf die „Ägypten-Mode“ der 20er Jahre, die von dem größten archäologischen Fund jener Zeit, nämlich der Entdeckung des Grabes Tutenchamuns durch Howard Carter am 26. November 1922, ausgelöst wurde.
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