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Briséfächer
Stäbe: 28+2;
Elfenbein, gesägt, geschnitzt; Kopf mit Schildpattauflage Sehr früher chinesischer Exportfächer, der aber im Vergleich zu anderen Stücken aus der selben Epoche sehr einfach gestaltet ist. Während vergleichbare Fächer, ähnlich dem chinesischen Porzellan jener Zeit, bunt bemalt sind, verbleibt das vorliegende Exemplar komplett unkoloriert. Ein feines geometrisches Durchbruchmuster bildet die Umrandung der oberen zwei Drittel des Fächers. Der Mittelteil wurde mit grob ausgesägten, blütenförmigen Kreis- bzw. Halbkreisornamenten verziert. Die beiden Deckstäbe zieren in flachem Relief ausgeführte Blütenranken. Am Kopf ist jeweils eine dünne Auflage aus Schildpatt angebracht, was auf das späte 17. bzw. frühe 18. Jahrhundert als Entstehungszeit des Fächers hinweist. Oben werden die einzelnen Stäbe durch einen dünnen Baumwollfaden zusammengehalten.
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