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Briséfächer
(Erinnerungsfächer)
Stäbe: 11+2;
Holz bzw. Karton; aufgezogene Farblithographien Bedruckter Künstlerfächer, der erstmals zum Pressefest der Pensionsanstalt deutscher Journalisten in München im Jahre 1899 gestaltet wurde. Bekannte Münchener Künstler, wie zum Beispiel Franz Defregger (1835 – 1921), Hermann Kaulbach (1846 – 1909), Karl Raupp (1837 – 1918), Franz Roubaud, (1856 – 1928), Wilhelm von Diez (1839 – 1907), Fritz von Uhde (1848 – 1911), Eduard Grützner (1846 – 1925), Gabriel von Max (1840 – 1915) oder Franz von Stuck (1863 – 1928) fertigten kleine Gemälde (alle datiert 1898/99), die die Firma Meisenbach-Riffarth & Co vervielfältigte, auf dickere Kartonsegmente aufzog und mit jeweils zwei hölzernen Deckstäben zu einem Briséfächer zusammensetzte. Ein zweites Mal wurde das Exemplar anlässlich des „Dienstboten-Balls“ im Jahre 1901 aufgelegt. Ob es ein „Original“ dieses Fächers gibt, konnte bisher nicht eruiert werden. Ein Stab fehlt.
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